Die Promi-Paten der Preisträgerinnen 2017

Die AIDAprima im Hamburger Hafen
Gute Energie an Bord!

Die GOLDENE BILD der FRAU auf der AIDAprima

2. Mai 2017
GOLDENE BILDER der FRAU Video 2015
Die Gala 2015
17. Juli 2017

Die Promi-Paten der Preisträgerinnen 2017

Promi-Paten

Promi-Paten

Es ist ihnen eine Ehre: Hier erklären fünf Stars, warum sie die Patenschaft für eines der GOLDENE BILD der FRAU-Projekte übernommen haben.

Mehr als 550 Gäste werden an Bord gehen, wenn wir am 21. Oktober zum elften Mal die GOLDENE BILD der FRAU verleihen – auf der AIDAprima im Hamburger Hafen. Unter ihnen erneut viele Prominente aus Show, Politik und Wirtschaft. Fünf Stars hat das Engagement unserer Preisträgerinnen schon jetzt so beeindruckt, dass sie eine Patenschaft für „ihr“ Herzensprojekt übernommen haben. Die Moderatorin Mareile Höppner, die Schauspieler Elisabeth Lanz, Sophie Wepper, Herbert Knaup und Thomas Heinze wollen helfen, dass unsere Preisträgerinnen die Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung bekommen, die sie verdienen. Und die sie brauchen, um weiter so viel Gutes tun zu können.

Mareile Höppner

Mareile Höppner
© dpa

 

Moderatorin Mareile Höppner für Anja Gehlken:

“Menschen wie Anja Gehlken sind Leuchttürme, wahre Vorbilder. Aus ihrem eigenen Schicksal, ihren persönlichen Erfahrungen mit Tochter Isabel hat sie die Stärke entwickelt und die Kraft für andere Familien mit Schlaganfall-Kindern da zu sein. Seltene Krankheiten wie Schlaganfall bei Kindern und Babys haben in der Öffentlichkeit kaum eine Lobby – brauchen diese aber so dringend, damit weiter geforscht werden kann. Anja Gehlken klärt auf, ist ein Mutmacher, ein Impulsgeber. Ich bin tief beeindruckt von ihrem Engagement und fühle mich geehrt, sie bei der GOLDENEN Bild der Frau unterstützen zu dürfen. Wir brauchen Menschen, die so leuchten.”

Anja Gehlken setzt sich ein für Schlaganfall-Kinder
Mit ihrem Verein „SchaKi“ will die Ostwestfälin erreichen, dass Kinder und Babys, die einen Schlaganfall hatten, besser versorgt werden. Sie unterstützt Familien, klärt auf.

Thomas Heinze

Thomas Heinze
© BILD der FRAU

 

Schauspieler Thomas Heinze für Barbara Stäcker:

“Das eigene Kind an diese unberechenbare Krankheit zu verlieren und trotzdem die Kraft aufzubringen, anderen Betroffenen zu helfen, ihnen Mut zu machen – davor habe ich größten Respekt. Ich bin selbst Vater und kann nur versuchen mir vorzustellen, was Barbara Stäcker durchgemacht hat. Das Konzept von „Recover your smile“ verstehe ich – als Schauspieler, der täglich in andere Rollen schlüpft – sehr gut. Dass es hilft, bei Foto- und Make-up-Sessions Abstand von der Krankheit zu gewinnen, zu einer anderen Person werden zu können – dass sich mal nicht alles nur um Chemotherapie, Bestrahlungen und Haarverlust dreht. Es ist mir eine Ehre, bei der Verleihung der GOLDENEN Bild der Frau Pate für Barbara Stäcker und ihr großartiges Engagement zu sein.”

Barbara Stäcker gibt Krebspatienten ihr Lächeln zurück
Die Fotosessions ihres Münchner Vereins „Nana – Recover your smile“ machen Patienten Mut, zeigen ihnen, wie schön sie trotz Krankheit sind. Das Projekt ist das Vermächtnis ihrer Tochter Nana, die an Knochenkrebs starb.

Herbert Knaup

Herbert Knaup
© dpa

 

Schauspieler Herbert Knaup für Ninon Demuth:

“Was für eine großartige Idee, Einheimische und Flüchtlinge zusammenzubringen über das Kochen: ein nonverbales Zusammenfinden ohne Grenzen und Sprachbarrieren. Menschen nähern sich am Küchentisch an, eine Begegnung auf Augenhöhe. Ich freue mich, Pate zu sein für diese engagierte junge Frau, die sogar ihr Studium unterbrochen hat, um zu helfen. Die Geschichte campierender Flüchtlinge in Berlin ist ihr so nahegegangen, dass sie sich vorgenommen hat, was zu unternehmen. Alleine der Titel „über den Tellerrand“ zeigt ihre Haltung zu diesem Thema, dass man nicht nur sich selber betrachtet, sondern über diesen Tellerrand hinausschaut. Daraus sind mittlerweile auch internationale tägliche
Begegnungsstätten entstanden, weil es einfach so was Herzliches ist. Man lernt andere Kulturen kennen, findet heraus, was in Syrien, Afghanistan und in Afrika gekocht wird und kommuniziert ohne Worte. Make the world a better plate … über den sinnlichen Weg des Essens eine Heimat zu schaffen, Sicherheit und Vertrauen aufzubauen, das ist Ninon Demuth gelungen. Die GOLDENE Bild der Frau hat sie mehr als verdient.”

Ninon Demuth macht aus Fremden Freunde
Die Berlinerin bringt mit ihrem Verein „Über den Tellerrand“ Geflüchtete und Einheimische zusammen – zum Kochen und für viele andere Aktionen und Events.

Sophie Wepper

Sophie Wepper
© dpa

 

Schauspielerin Sophie Wepper für Bettina Landgrafe:

“Es ist wirklich imponierend, was Bettina Landgrafe auf die Beine gestellt hat – und am faszinierendsten finde ich dabei den Beginn ihrer Geschichte, der so viel über sie aussagt: Nach ihrer ersten Zeit als Krankenschwester in Ghana war sie sich sicher, dass sie dort helfen will und muss – wusste aber nicht mal, wie sie den nächsten Flug finanzieren soll. Sie hat es trotzdem geschafft, sie hat Probleme angepackt, mit ihrem Verein ein Projekt nach dem anderen umgesetzt. Und das aus keiner privilegierten Situation heraus, aber mit einer großen Leidenschaft. Das zeigt, was man alles erreichen kann, wenn man es mit ganzem Herzen tut. Bettina Landgrafe hat die GOLDENE BILD der FRAU auch deshalb verdient, weil sie einem Mut macht, an sich selbst zu glauben, daran, dass sich immer ein Weg findet, auch wenn man die Lösung noch nicht vor Augen hat. Wenn du etwas tun willst, dann tu es, wenn du helfen willst, hilf. Ein inspirierendes Beispiel, seinen Herzensweg zu gehen.”

Bettina Landgrafe befreit Kindersklaven in Afrika
Mit ihrem Verein „Madamfo Ghana“ holt die Hagenerin Kinder aus Zwangsarbeit, baut Schulen
und Kliniken, vergibt Mikrokredite – leistet seit über 15 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe.

Elisabeth Lanz

Elisabeth Lanz
© dpa

 

Schauspielerin Elisabeth Lanz für Julia Cissewski:

Julia Cissewski kämpft für den Erhalt unseres Planeten, für die Wertschätzung des Lebens auf unserer Erde. Mit ihrem Verein „Orang-Utans in Not“ zeigt sie auf beeindruckende Weise, wie wichtig es ist, dass wir uns nicht noch weiter unserer Lebensräume berauben lassen, dass wir seltene Arten vorm Aussterben retten – wie die letzten frei lebenden Orang-Utans auf Borneo und Sumatra. Ihre Botschaft vermittelt Julia Cissewski an alle Generationen, nie belehrend, sondern immer motivierend. Wer sie erlebt, spürt von der ersten Sekunde an, wie sehr ihr diese so besonderen Menschenaffen am Herzen liegen. Es freut mich sehr, dass ich Patin für ihre Organisation sein darf – ich werde sie mit meinen Möglichkeiten tatkräftig unterstützen.”

Julia Cissewski kämpft gegen das Artensterben
Die Leipzigerin rettet mit ihrem Verein „Orang-Utans in Not“ Affenbabys in Indonesien,
deren Mütter getötet wurden und deren Zuhause, der Regenwald, zerstört wird.