Was wurde aus den Projekten?

Die Promi-Paten der Preisträgerinnen
17. Juni 2016
Moderator Kai Pflaume
Kai Pflaume: “Frauen sind viel stärker als Männer”
28. September 2016

Was wurde aus den Projekten?

53 Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU – das ist 53 × Frauenpower, Leidenschaft und ganz viel Einsatz für eine bessere Welt. Wir freuen uns sehr, diese tollen Frauen auszeichnen und ihren Projekten Rückenwind verschaffen zu dürfen.

Zu Besuch im Krankenhaus
© Kinderschutzengel e.V.

 

Jacqueline Boy: „Auf den Hund gekommen“

Preisträgerin 2007

Keine zwei Jahre gibt es den Verein „Kinderschutzengel“ aus Berlin, als Gründerin Jacqueline Boy die GOLDENE BILD der FRAU verliehen wird. Weil Jacqueline und ihr Team sich ehrenamtlich um schwer- und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in Berliner Krankenhäusern kümmern. Jetzt haben sie kuschelige Unterstützung bekommen: Sechs Australian Shepherds, alle ausgebildete Therapiebegleithunde, helfen mit, die Kinder aufzumuntern. „Wir sind bundesweit der einzige Verein, der mit den Hunden auf die Station darf“, erzählt die Berlinerin. Ab 2017 wird der Verein sogar selbst Therapiehunde ausbilden. Jacqueline: „Damit wir auf Kinderstationen in ganz Deutschland Gutes tun können.“

 

Vanessa verschenkt Ziegen
© Hanselmann

 

Vanessa Schlenker: „Jetzt bauen wir eine Schule“

Preisträgerin 2012

Seit 2006 verhilft Vanessa Schlenker mit ihrem Verein „Schenke eine Ziege“ armen Familien in Uganda zu einer eigenen Existenz. Ihre Idee ist so einfach wie grandios: Die Familie bekommt eine Ziege, kann vom Erlös der Milch Essen und Schulgeld bezahlen. Aber inzwischen geht es um noch viel mehr: Der Verein hat ein „Education Center“ eröffnet, 50 Jugendliche holen dort ihren Abschluss nach, sogar eine kleine Klinik wurde gebaut. Und vor Kurzem war Spatenstich für eine neue Schule: „Da können bald 800 Mädchen und Jungen wohnen und unterrichtet werden!“

 

Dagmar unterstützt Senioren
© Kirchhof

 

Dagmar Hirche: „Auch mal übers Alter lachen“

Preisträgerin 2011

Dagmar Hirche holt mit „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ alte Menschen aus der Isolation. Sie begeistert Senioren auch fürs Internet, organisiert Senioren-Speeddatings, sogar Flashmobs – den nächsten in Hamburg am 1. Oktober. Und die Ideen gehen ihr nie aus: Zurzeit arbeitet sie an einem besonderen Fotoalbum: „Wir wollen das Thema Alter mit Humor in die Mitte der Gesellschaft holen. Einfach auf einen Zettel ‚WENN ICH ALT BIN …‘ scheiben und den Satz ergänzen. Dann ein Foto von sich und dem Zettel machen und an uns schicken.“ 180 Aufnahmen gibt es schon.

 

Stella mit Schützlingen in Indien
© Mordani

 

Stella Deetjen: „Mein Buch soll allen Mut machen“

Preisträgerin 2007

Stella Deetjen hilft Bedürftigen in Indien und Nepal, baut u.a. Geburtshäuser und Schulen in Indien, klärt über Mikrokredite auf und sorgt dafür, dass Mädchen zur Schule gehen können. Und jetzt ist sie auch noch Autorin: „Ich möchte zeigen, wie sehr es sich lohnt zu helfen.“ In „Unberührbar“ (Fischer Verlag, 19,90 €) erzählt Stella Deetjen, wie sie mit 24 Jahren in Benares begann, für Rechte und Würde von Lepra-Kranken zu kämpfen. Im September und Oktober ist sie auf Lesereise. Jedes Kind hat das Recht auf die gleichen Chancen.

 
 

Gemeinsam für “Wahlverwandtschaften”
© Kirchhof

 

Christine Wichert: „Lilly Becker ist bis heute treu“

Preisträgerin 2014

Model Lilly Becker war die prominente Patin von Christine Wichert, die 2014 als Gründerin des Vereins „Wahlverwandtschaften“ ausgezeichnet wurde. „Lilly ist bis heute eine treue Unterstützerin, hat in Quiz-Sendungen über 20 000 Euro für uns gewonnen.“ Überhaupt sind die „Wahlverwandtschaften“ viel bekannter geworden: „Es gab TV-Sendungen, ich selbst wurde zu einer Live-Talkshow eingeladen“, erzählt Christine Wichert. Inzwischen haben die „Wahlverwandtschaften“ sechs Ortsgruppen, bei denen sich Menschen treffen, die einsam sind,
keine Familie haben.